Wie die Puppe-in-der-Puppe-in-der-Puppe sind viele Meldungen der Tagesschau aufgebaut: Ihr wahrer Sinn ergibt sich häufig nur, wenn man sie auseinandernimmt, um an ihren Kern zu gelangen. Als „Matrjoschka“, als beliebtes russisches Kinderspiel mag das erheitern, als Nachrichten-Prinzip ist es nicht mal dekorativ.

Rolle des Verfassungsschutzes bei der Gründung des NSU

Zwar kann die Tagesschau unter der Überschrift "NSU 2.0 - Prozess - Botschaften des Hasses“ einen einzelnen juristischen Vorgang rund um die Nazi-Terror-Organisation korrekt beschreiben, jedoch verschweigt sie beharrlich die Rolle des Verfassungsschutzes bei der Gründung des NSU. Aber wer von den V-Leuten des Verfassungsschutzes schweigt, die als bezahlte Agenten faktisch den „Thüringer Heimatschutz“, einen Vorläufer des NSU, gründeten, der macht sich mitschuldig durch Verschweigen.

Spione haben Absichten

Auch wenn die Tagesschau unter der Überschrift "Russlands Führung hat sich verkalkuliert" verschweigt, dass sie sich bei dieser Einschätzung auf den ehemaligen Vizepräsident des Auslandsgeheimdienstes – Rüdiger Werner Hans-Erdmann Freiherr von Fritsch-Seerhausen – tützt, versteckt sie eine Quelle, die den eigentlichen Zweck der Meldung offenbart: Spione haben Absichten, korrekte Informationen sind von ihnen nicht zu bekommen. Erneut entpuppt sich die ARD als Überbringer staatlicher Meinungen, mit Journalismus hat das natürlich nichts zu tun.

Journalismus gerät zur Farce

Doch mit der Überschrift „Beschuss trotz Waffenruhe - Beunruhigende Lage in der Ostukraine“ entwickelt sich die Verpuppung zur Kriegspropaganda. Denn die Redaktion lässt mal eben den wahren Hintergrund der Kämpfe in der Ukraine aus: Die Unterdrückung der russischen Minderheit. Wenn dann auch noch als Quelle der sogenannten Nachricht das Ukrainische Verteidigungsministerium genannt wird, dann gerät der öffentlich-rechtliche Journalismus zur Farce.

US-Meinungs-Anstalt

Dass solche „Nachrichten“ konsequent zur Behauptung des US-Präsidenten Biden führen, der zum Xten Mal ohne Belege einen russischen Einmarsch in die Ukraine "in den nächsten Tagen" verkündet, gehört zum atlantischen Redaktionsprogramm der ARD. Man entpuppt sich schon wieder als US-Meinungs-Anstalt, statt korrekte Nachrichten zu verbreiten.

Zuschauer machen mit:

Auch diese Ausgabe der MACHT-UM-ACHT stützt sich auf eine Vielzahl von Zuschauer-Zuschriften, die an diese Adresse gesandt wurden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dafür bedankt sich die Redaktion ganz herzlich.

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https://apolut.net/die-macht-um-acht-97/