Jüngst in der Berliner Sputnik-Redaktion: Der Start für ein neues Video-Diskussions-Format. Moderiert von Andrey Ivanovskiy. (Büroleiter der Mediengruppe Rossiya Segodnya (Sputnik / RIA Novosti).) diskutierten Andreas Peter (ehemaliger ARD-Redakteur) und Uli Gellermann (RATIONALGALERIE) über das neue Framing-Manual der ARD. Während Andreas Peter sich kritisch mit der Sprachgestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auseinandersetzte, entwickelte Gellermann seine Theorie über das Sekten-Programm der ARD: Das Manual blende die demokratischen Grundsätze der Rundfunkstaatsverträge aus, statt dessen würden Phrasen geliefert, die eher an Sekten-Traktate erinnerten, als an eine ernsthafte Arbeitsgrundlage.

Sehen Sie selbst:

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20190316324341199-ard-moral-framing-diskussion-video/

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Sie machen ein wirklich gute Figur Herr Gellermann. Bravo!

Iris Gerber
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Was gaben Ihnen die Russen denn für den Auftritt bei Sputnik gezahlt?

Jay Bender
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Nicht genug.

Uli Gellermann
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ARD und Sekte? Ich würde eher sagen: Verschwörung. Und die hat einen Namen den wir alle bestens kennen -- Kapitalismus!

R. R.
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verstehe ich die diskussion richtig, dass beide eigentlich nur bemüht sind, die reputation des ÖR in konkurrenz zu den privaten per "idealistischem qualitätsanspruch" zu erhalten??
auch ohne framing haben ALLE medien das ziel, primär sich selbst...

verstehe ich die diskussion richtig, dass beide eigentlich nur bemüht sind, die reputation des ÖR in konkurrenz zu den privaten per "idealistischem qualitätsanspruch" zu erhalten??
auch ohne framing haben ALLE medien das ziel, primär sich selbst zu erhalten, und sekundär den KONSUMENTEN zu "verscheißern" (gellermann)!! diese ökonomischen zwänge und der manipulative, indoktrinäre auftrag der medien fehlten in der debatte.
wiederholt wird diffus auf rechte der beitragszahler verwiesen: aber wie kann ich die besetzung der rundfunkräte beeinflussen?? über die w

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altes Fachbuch
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Nein. Es gibt keinen idealistischen Qualitätsanspruch. Es gibt Staats-Verträge mit Programm-Grundlagen. Und wie auf anderen gesellschaftlichen Feldern auch: Man muss darum kämpfen.

Uli Gellermann
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Lieber Uli Gellermann,

zu deinem Format "Die Macht um Acht" möchte ich gerne folgendes beitragen: Gestern beginn man den "Equal-pay-day". Franziska Giffey sprach zu diesem Anlass und wies daraufhin, dass 21% Lohnlücke bei den Frauen zu 53%...

Lieber Uli Gellermann,

zu deinem Format "Die Macht um Acht" möchte ich gerne folgendes beitragen: Gestern beginn man den "Equal-pay-day". Franziska Giffey sprach zu diesem Anlass und wies daraufhin, dass 21% Lohnlücke bei den Frauen zu 53% Rentenlücke führen. Während das ZDF diese Schlussfolgerung noch gesendet hat, hatte die ARD eine Stunde später in der Tagesschau diesen Hinweis bereits herausgeschnitten.
Soviel zum Plan der SPD eine bedingungslose Grundrente einzuführen, ohne Bedürftigkeitsprüfung. Man sorgt sich bei Zeiten, dass lieber von schwindenden Wachstumsraten berichtet wird.

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Petra Ugrinsky
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