Im gut besuchten Berliner Buchhändler-Keller war man gespannt auf den Dialog zwischen der Sammlungsbewegung AUFSTEHEN, vertreten durch Harri Grünberg (DIE LINKE) und die Vertreter der Bewegungen: Kurt Jotter (Mieterbewegung) und Pedram Shahyar (Friedensbewegung). Neben kritischen Anmerkungen zu AUFSTEHEN – „eine Pressekonferenz ist keine Bewegung“ – wünschten sich viele Teilnehmer der Diskussion dringend gemeinsame Aktionen der Bewegungen. Harri Grünberg versicherte dem Publikum, es gäbe bald eine größere Konferenz der Bewegungen, veranstaltet von AUFSTEHEN, von der dann Aktionen ausgehen würden. Aus der Mieterbewegung konnte Kurt Jotter von einer geplanten Kampagne zur Enteignung der DEUTSCHE WOHNEN, dem größten deutschen Wohnungskonzern, berichten. Pedram Shahyar wünschte sich „Vertrauen in die Kraft der Einzelnen“ und eine Orientierung auf kleine Gruppen zur Organisation der Sammlung.

Uli Gellermann fasste zusammen, es gäbe einen wesentlichen inhaltlichen Punkt, der den verschiedenen Bewegungen gemein wäre: Der Kampf gegen das private Eigentum. Ob in der Wohnungswirtschaft oder der Rüstungsindustrie.

Aber sehen Sie selbst:


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Das war ja wohl eine lahme Veranstaltung. Gut, dass ich nicht da war.

H. W. Menge
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Ich bedaure sehr, dass ich nicht in Berlin zur Dialogveranstaltung war. Das Video zeigt die Stimmung aber anschaulich. Danke.

Lisa Brettscheider
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Danke, lieber Uli, für den unermüdlichen Einsatz!

Nach Betrachten des Veranstaltungsvidoes fielen mir 2 Dinge auf:

1. Kaum einer der Anwesenden war unter vierzig Jahren alt. Wie erreichen wir die Jugend?

2. Der Tenor der Veranstaltung mag sich...

Danke, lieber Uli, für den unermüdlichen Einsatz!

Nach Betrachten des Veranstaltungsvidoes fielen mir 2 Dinge auf:

1. Kaum einer der Anwesenden war unter vierzig Jahren alt. Wie erreichen wir die Jugend?

2. Der Tenor der Veranstaltung mag sich mit dem Problem der Übermacht durch das Eigentums der Gegener zusammenfassen lassen. Das Problem der Bewegung aber - also wie man denn aus den Puschen kommt - ist die Frage, wie Information, Kommunikation und Koordination zur politisch wirksamen Aktion werden. Wie kann man systemunabhängig kollektives Wissen in kollektive Handlungen umsetzen?

Tut mir leid, wenn ich mich diesbezüglich dauernd wiederhole: Alle drei Probleme könnten sich durch eine eigene, einfach gestaltete mit Abstimmungsapp versehene Website lösen lassen. Das Hauptproblem von Aufstehen ist das Fehlen einer wahrhaft zeitgemässen Medienstrategie jenseits von kapital-getriebenen Tech-Giganten mit eingebautem Verfassungsschutz-Link. Das zweite Problem ist das Fehlen einer einzigen politischen „Wirtspartei" für die Durchsetzung der politischen Ziele im Parlament . Da es schon schwierig genug ist die Linkspartei selbst zu bewegen und es absolut utopisch ist bei SPD und Grünen die Parteimaschienerie umzugestalten, muss dringend ein parlamentarischer Arm her. Bei allem Druck den die Strasse aufzubauen vermag, die Gesetze dieses Landes werden trotz Medienübermacht, Tiefenstaat, US-und EU- Hegemonie, Kapital- und Industrie-Lobbyismus und persönlicher Korruption unserer Politiker im Parlament ratifiziert. Dort muss ein Wörtchen mitgeredet werden! Wenn wir das nicht schaffen, werden das bald ganz andere Kräfte übernehmen!

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Marc Britz
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Auf die erste Frage weiß ich keine gute Antwort. Allerdings: KenFM, bei dem meine MACHT UM ACHT stattfindet, erreicht deutlich mehr junge Leute. Deren Format ist Bild, nicht Reden. Zu zwei: Mit einigen Machern von AUFSTEHEN bin ich im kritischen...

Auf die erste Frage weiß ich keine gute Antwort. Allerdings: KenFM, bei dem meine MACHT UM ACHT stattfindet, erreicht deutlich mehr junge Leute. Deren Format ist Bild, nicht Reden. Zu zwei: Mit einigen Machern von AUFSTEHEN bin ich im kritischen Dialog, Deine Überlegungen spielen dort eine Rolle. Schwer sind die Mühen der Ebenen wenn der Gipfel kaum zu sehen ist.

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Uli Gellermann
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Danke für die Aufzeichnung, lieber Uli!

Johannes M. Becker
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AUFSTEHEN! BEWEGEN! Eine "Dialog-Veranstaltung zur Sammlung der Kräfte" - mit Verlaub Herr Gellermann, was haben Sie sich nur dabei gedacht, dieses Video auf einer Behinderten-Plattform („For-Disabled-people.tv") ins Netz zu stellen? Oder sollten...

AUFSTEHEN! BEWEGEN! Eine "Dialog-Veranstaltung zur Sammlung der Kräfte" - mit Verlaub Herr Gellermann, was haben Sie sich nur dabei gedacht, dieses Video auf einer Behinderten-Plattform („For-Disabled-people.tv") ins Netz zu stellen? Oder sollten Sie sich gar etwas davon erhofft haben? Ist zwar zweitausend Jahre her, daß schon mal Einer auf einen böse darniederliegenden Behinderten eingeredet haben soll: Stehe auf und wandle. Und - oh Wunder - damals hat es sogar ganz gut funktioniert. Der so Angesprochene stand auf und wandelte dahin. Allerdings soll das der herrschenden Elite überhaupt nicht gefallen haben. Und wie verkündet ein gewisser Matthäus (12. 14) dann auch: „… und deshalb verfolgten die Juden Jesus und suchten ihn zu töten, weil er solches am Sabbat getan hatte.“ Das Ende vom frühen Heilpraktiker kennen wir ja. Aber immerhin hat er eine Staatsreligion hinterlassen und in dieses Jesus Namen wird seither und bis in diese Tage allerlei Schabernack getrieben.

Nein, gewiß nicht! Das kann der Galerist nicht so angedacht und auch nicht beabsichtigt haben. Stattdessen wollte er uns - seinen Jüngern und Jüngerinnen - etwas über Mengenlehre beibringen. Schnittstellen, Schnittmengen forderte er einundzwanzig Minuten lang ein. Von was? Von drei bereits real existierenden Bewegungen, der gegen Mietenwahnsinn, für den Frieden im Allgemeinen und der gegen Neoliberalismus in jeder Form. Nicht dass Gellermanns Anliegen nicht honorig wäre, seine Anstrengung(en) nicht lobenswert. Warum nur habe ich dann auch noch zweimaliger Ansicht der Aufzeichnung so ein - zugegebenermaßen - saudummes Gefühl. Fühlte ich mich doch sofort an fünfzig Jahre zurückliegende endlose nächtliche Diskussionen bis in die Puppen erinnert. Über Wolkenkuckucksheime, eierlegende Wollmilchsäue, neu erfundene, handgeschnitzte Räder. Und den passenden Minimal- bis Maximalforderungen. Ging schon damals nicht so gut aus. Hau weg den Scheiss - damals Restfaschismus, Springer Staatskapitalismus, heute globaler Neoliberalismus. Oh, Harri!

Vor hundert Jahren sollen ja solcherlei Zusammenkünfte mit ausufernden Labereien - zumindest in Zürcher Dachkammern - letztendlich zu erstaunlichen Ergebnissen und wenigstens mal zu einer richtigen, auch noch erfolgreichen Revolution geführt haben. Bloß, damals war die Gemengelage eine andere. Da gab es nämlich Sponsoren mit Klimpergeld, die die frustrierten Zürcher Diskuttanten auf dem Schienenwege zur Jagd trugen. Da gab es überall Arbeiter und auch noch richtige Bauern, die nichts (mehr) zu verlieren hatten. Aber heutzutage? Die Arbeiter, von denen gab es vor fünfzig Jahren schon nicht mehr allzu viele. Und die wenigen, die frühmorgens um fünf beim Schichtwechsel von Studenten mit Aufrufen zu allerlei Bewegungen aufgehalten wurden, reagierten schon damals äußerst unwirsch. Der Unterschied von heute zu damals? Heute gibt es auch keine Studenten mehr, die zu so etwas fähig, willig und in der Lage wären. Da wurde längst vorgesorgt, die Chancen für solcherlei Faxen getilgt. Und sollten sich dennoch irgendwo ein paar Hansel zusammen rotten, ist der Spuk schnell wieder vorbei. Da werden dann aus Großdeutschland sämliche SEK’s, Schützenpanzer, Räummaschinen zusammengekarrt, deren die Machthaber habhaft werden können. Hoch lebe die freiheitlich demokratische Grundordnung, der Rechtsstaat, die Wertegemeinschaft.
Gegen das „System“ anzustinken war schon immer schwer und mühsam, auch schon vor fünf Jahrzehnten. Heute ist es fast so gut wie unmöglich geworden. Für alles Aufmüpfige gibt es die probate Keule. Seit Jahrzehnten und von Tag zu Tag übler wird über alle Propagandakanäle das noble Verhalten der besitzenden und herrschenden Elite über den grünen Klee gelobt. Letzmals letzte Nacht, als bei Sandra M. es mal wieder geboten schien, Sahra Wagenknecht auf die gewohnte perfide Art und Weise nieder zu machen. Dégoutant allein schon das dümmliche Grinsen der Moderatorin, wenn der Kotzbrocken von der FAZ mal wieder zur Tat schritt, mit hämischem Grinsen aufgemotzt. Ansonsten ein einziges Hochamt des hochwohllöblichen Kapitalismus. Pausenlos erscholl es, das „Danke für all die guten Taten!“ Und der Restplebs, der zu dieser Uhrzeit noch vor der Glotze hängt, frisst es auch noch. Oder auch nicht und wählt am Sonntag in Hessen deswegen aus dankbarer Wut die Blauen.

Wenn man dann - so wie ich letzte Nacht - direkt nach der vorgenannten Runde sich das Video vom Dialog im Bücherkeller reinzieht und dann die wahrlich umwerfenden Gedanken, Ideen und Vorhaben zur Kenntnis nehmen darf bzw. muß, wie dem ganzen Elend begegnet werden sollte, bleibt man erschüttert zurück. Ganz bestimmt nicht, vor den Folgen solch eines Aufstehens braucht gar niemand zu erzittern. Ich kann sehr wohl Gellermann mit seinem Ansinnen verstehen, ich sagte es bereits. Aber könnte es sein, dass er mit dieser Aktion inkl. dem Video der „Sache“ einen Bärendienst erwiesen hat?

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Michael Kohle
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Die Plattform, betrieben vom Kameramann, Regisseur, Texter und im Vorstand von verschiedenen Gremien Peter Bringmann-Henselder, die sich mit Mißbrauch und Mißbrauchsopfern befassen, wurde der RATIONALGALERIE kostenfrei zur Verfügung gestellt.

In...

Die Plattform, betrieben vom Kameramann, Regisseur, Texter und im Vorstand von verschiedenen Gremien Peter Bringmann-Henselder, die sich mit Mißbrauch und Mißbrauchsopfern befassen, wurde der RATIONALGALERIE kostenfrei zur Verfügung gestellt.

In den zitierten Zürcher Dachkammern saß Lenin bei den Diskutanten. Ein solches Format findet sich bei AUFSTEHEN eher nicht. Auch wird in Deutschland zur Zeit eine tatkräftige Arbeiterklasse arg vermisst. Was sollen jene, die immer noch an der Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse arbeiten, nun machen? Jammern? Es wird mit dem Material und dem Personal gearbeitet das vorhanden ist.

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Uli Gellermann
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Mit großem Interesse habe ich die Veranstaltung, ( mit den unterschiedlichen Ansätzen) deiner Gäste verfolgt und denke, dass der Versuch an sich bereits einen Wert an sich darstellt.
Meine politische Überzeugung finde ich dort nicht wieder, aber...

Mit großem Interesse habe ich die Veranstaltung, ( mit den unterschiedlichen Ansätzen) deiner Gäste verfolgt und denke, dass der Versuch an sich bereits einen Wert an sich darstellt.
Meine politische Überzeugung finde ich dort nicht wieder, aber das ist wurst, weil es darum nicht geht.
Wenn der Linken-Mann Grünberg "überrascht" tut, dass es solch einen Zulauf gibt und man nicht darauf eingestellt war, dann ist das irgendwie naiv, aus meiner Sicht. Varoufakis, mit seiner Bewegung hatte ähnliche Probleme, wie andere Bewegungen auch und das ist denen, die einiges übernommen haben doch nicht entgangen.
Vieles kam mir einfach zu "dünn" rüber, zu substanzlos, zu wenig überzeugend, zu wenig Schwung.

Bisschen mehr Lust, mehr Streitkultur, mehr Bewegung, im wahrsten Sinne des Wortes is nich weg. Ein großer Fortschritt wäre, wie es der GALERIST denkt, dass sich Kräfte bündeln und man an Stellen gemeinsam "zuschlägt."
Als Außenstehende kann ich gut meckern.

Es ist gut und sinnvoll die verschiedenen Schwerpunkte, der Teilnehmer näher zu erörtern, mit einem Moderator, der die Veranstaltung souverän gestaltet hat, unter Einbeziehung eines interessierten Publikums.
Eine abschließende Meinung habe ich noch nicht, doch eines wird sehr deutlich: So, wie es jetzt ist, kann es in diesem Land, in unserem Land nicht weitergehn und die Bewegungen haben das Potential an den Grundfesten des Systems zu rütteln und den gemütlich, sich eingerichteten Herrschenden so richtig Feuer unterm Hintern zu machen, denn nichts macht den Herrschenden mehr Angst, als die, wenn ihnen die Kontrolle über die Köpfe und Herzen der Menschen verloren gehen könnte, dann wird eng.

In der GALERIE wird man sicherlich immer wieder über den Stand der Bewegungen sachlich und klug informiert werden.

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Ullrike Spurgat
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Fraglos zeigt die Veranstaltung nur einen Teil der Diskussion um AUFSTEHEN, also auch nur ein Fragment der Kritik an diesem Denkansatz. Sicher ist eins: Viele Menschen wissen, dass gesellschaftliche Veränderung not tut. Sie arbeiten häufig an...

Fraglos zeigt die Veranstaltung nur einen Teil der Diskussion um AUFSTEHEN, also auch nur ein Fragment der Kritik an diesem Denkansatz. Sicher ist eins: Viele Menschen wissen, dass gesellschaftliche Veränderung not tut. Sie arbeiten häufig an verschiedenen Abschnitten der Änderungsfront. Sie zusammenzuführen wäre nützlich. Ob und wie AUFSTEHEN das leistet werden wir sehen.

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Uli Gellermann
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"es gäbe einen wesentlichen inhaltlichen Punkt, der den verschiedenen Bewegungen gemein wäre: Der Kampf gegen das private Eigentum. Ob in der Wohnungswirtschaft oder der Rüstungsindustrie."
Wenn diese eine gennante Gemeinsamkeit die erste...

"es gäbe einen wesentlichen inhaltlichen Punkt, der den verschiedenen Bewegungen gemein wäre: Der Kampf gegen das private Eigentum. Ob in der Wohnungswirtschaft oder der Rüstungsindustrie."
Wenn diese eine gennante Gemeinsamkeit die erste Forderung von AUFSTEHEN! BEWEGEN! werden soll dann kann man das ganze auch lassen. Warum? Das linksliberale Juste-Milieu aus SPD, Grüne und auch Teilen der Linke, die ja mit aufstehen auch umworben und gewonnen werden sollen, wittern an dieser Stelle dann Kommunismus und Sozialismus. Diese beiden Begriffe sind verbrannt und werden mit Unterdrückung, Bespitzelung Mangelwirtschaft etc. konotiert. Kampf gegen das private Eigentum kann ausserdem mit Enteignung verglichen/verwechselt werden, das freut diejenigen die mühsam ihre Raten für die neue Eigentumswohnung/Haus aufbringen müssen mit Sicherheit nicht (eine Wohnung kaufen vs. sich dem Mietenmarkt auszusetzen ist ein starkes Argument der Immobilienspekulanten). Vergesellschaftung bzw. Genossenschaftsmodelle wären hier die eigentlichen Schlagworte und Alternativen.
Wenn ich die Motivation der Initiatoren und Intension von aufstehen richtig verstanden habe ist der Rechtsruck der Bevölkerung (auch innerhalb Europas) einer der wesentlichen Punkte um eine Bewegung zu initiieren. Hier kommt das Thema Flüchtlinge in den politischen Diskurs und damit sollten eigentlich auch die Ursachen für derartige Völkerwanderungen benannt werden. Krieg und Frieden sollte, bei aller Dringlichkeit der sozialen Verwerfungen der vergangenen 20 Jahre entgegen treten zu mussen, in den Focus gestellt werden. Ihre Beiträge, Hr Gellermann, zum Thema tagesschau und den damit verbundenen Lügen, Halbwahrheiten, Desinformation etc. der ÖR Propagandaschleudern veranschaulichen doch die Problematik. Wohnungsnot z.B. rückt für die meisten Menschen erst in den Focus wenn sie selber davon betroffen sind oder, s.o., wenn Enteignung droht. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist gegen völkerrechtswidrige Kriege, ein politisches Feld das durch Propaganda verdeckt wird, das brach nahezu liegt.

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Der vom Helmholtzplatz
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Ein super Video. Erstmalig wird mir klar worin der Sinn von AUFSTEHEN liegen könnte. Klar wird mir auch, dass die Sammlungsbewegung bisher nur ein Versprechen ist. Mal sehen was Gellermann demnächst dazu bringt.

Ria Lengerich
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Sollte "Der vom Heimholtzplatz" richtig liegen, was "Das linksliberale Juste Milieu aus sPD, Grüne und auch Teile der Linken angeht," dann sind die Genannten noch um einiges dämlicher, als ich dachte.

Ulrike Spurgat
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Man sollte sich vielleicht auch einmal über die Nichtgleichheit der "Waffen" in diesem Kampf gegen die neoliberale Vorherrschaft und Deutungshoheit Gedanken machen.

Tatsache ist doch, dass wir in einem kapitalistisch organisierten System gegen...

Man sollte sich vielleicht auch einmal über die Nichtgleichheit der "Waffen" in diesem Kampf gegen die neoliberale Vorherrschaft und Deutungshoheit Gedanken machen.

Tatsache ist doch, dass wir in einem kapitalistisch organisierten System gegen eben dieses vorgehen wollen/müssen. Ein Widerspruch in sich, denn die verfügbaren "Waffen" oder "Werkzeuge" sind ja eben kapitalistisch organisiert (und großteils in den Händen der Kapitalisten).

AUFSTEHEN hat Umsetzungsprobleme. Woran liegt das wohl? Am Mangel an Geld und Personal, am Mangel an "kapitalistischen Ressourcen", vielleicht?

Die (zumindest für mich) entscheidende Frage ist doch: wie kann eine Bewegung gegen diese Übermacht des Gegners anstinken?

Diese Frage nicht zuallererst und klar und offen zu stellen bedeutet doch, sich in eine WünschDirWas-Diskussion einzulassen.

Ein hoffnungsvoller Ansatz ist sicherlich, gegen das Große Geld möglichst viele Menschen in Stellung zu bringen. Insofern Vielen Dank an Herr Gellermann für seinen Beitrag dazu.

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Albrecht Storz
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Ressourcen kann man in der Aktion finden. Die nächste bekannte ist am Samstag, den 3. November 2018 um 14:00 Uhr am Berliner Wilhelmplatz: "Würde statt Waffen“.

Uli Gellermann
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