Am 4. Oktober 2020 wurde diese Erklärung in Great Barrington, USA, verfasst und unterzeichnet von Dr. Martin Kulldorff, professor of medicine at Harvard University, Dr. Sunetra Gupta, professor at Oxford University und Dr. Jay Bhattacharya, professor at Stanford University Medical School

11. Oktober 2020

Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens haben wir ernste Bedenken hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Maßnahmen auf die physische und psychische Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir gezielten Schutz (Focused Protection) nennen. 

Wir kommen politisch sowohl von links als auch von rechts und aus der ganzen Welt und haben unsere berufliche Laufbahn dem Schutz der Menschen gewidmet. Die derzeitige Lockdown-Politik hat kurz- und langfristig verheerende Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit. Zu den Ergebnissen, um nur einige zu nennen, gehören niedrigere Impfraten bei Kindern, schlechtere Verläufe bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen und eine Verschlechterung der psychischen Verfassung   – was in den kommenden Jahren zu einer erhöhten Übersterblichkeit führen wird. Die Arbeiterklasse und die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft werden dabei am schlimmsten betroffen sein. Schüler von der Schule fernzuhalten, ist eine schwerwiegende Ungerechtigkeit. 

Die Beibehaltung dieser Maßnahmen bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird irreparablen Schaden verursachen, wobei die Unterprivilegierten unverhältnismäßig stark betroffen sind. 
Glücklicherweise wachsen unsere Erkenntnisse über das Virus. Wir wissen, dass die Gefahr durch COVID-19 zu sterben bei alten und gebrechlichen Menschen mehr als tausendmal höher ist als bei jungen Menschen. Tatsächlich ist COVID-19 für Kinder weniger gefährlich als viele andere Leiden, einschließlich der Influenza.  

In dem Maße, wie sich die Immunität in der Bevölkerung aufbaut, sinkt das Infektionsrisiko für alle   – auch für die gefährdeten Personengruppen. Wir wissen, dass alle Populationen schließlich eine Herdenimmunität erreichen   – d.h. den Punkt, an dem die Rate der Neuinfektionen stabil ist. Dies kann durch einen Impfstoff unterstützt werden, ist aber nicht davon abhängig. Unser Ziel sollte daher sein, die Mortalität und den sozialen Schaden zu minimieren, bis wir eine Herdenimmunität erreichen.  

Der einfühlsamste Ansatz, bei dem Risiko und Nutzen des Erreichens einer Herdenimmunität gegeneinander abgewogen werden, besteht darin, denjenigen, die ein minimales Sterberisiko haben, ein normales Leben zu ermöglichen, damit sie durch natürliche Infektion eine Immunität gegen das Virus aufbauen können, während diejenigen, die am stärksten gefährdet sind, besser geschützt werden. Wir nennen dies gezielten Schutz (Focused Protection).  
Die Verabschiedung von Maßnahmen zum Schutz der gefährdeten Personengruppen sollte das zentrale Ziel der Reaktionen des öffentlichen Gesundheitswesens auf COVID-19 sein. Zum Beispiel sollten Pflegeheime Personal mit erworbener Immunität einsetzen und häufige PCR-Tests bei anderen Mitarbeitern und allen Besuchern durchführen. Der Personalwechsel sollte minimiert werden. Menschen im Ruhestand, die zu Hause wohnen, sollten sich Lebensmittel und andere wichtige Dinge nach Hause liefern lassen. Wenn möglich, sollten sie Familienmitglieder eher draußen als drinnen treffen. Eine umfassende und detaillierte Reihe an Maßnahmen, darunter auch Maßnahmen für Mehrgenerationenhaushalte, kann umgesetzt werden und liegt im Rahmen der Möglichkeiten und Fähigkeiten des öffentlichen Gesundheitswesens.

Diejenigen, die nicht schutzbedürftig sind, sollten sofort wieder ein normales Leben führen dürfen. Einfache Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und der Aufenthalt zu Hause im Krankheitsfall sollten von allen praktiziert werden, um den Schwellenwert für die Herdenimmunität zu senken. Schulen und Universitäten sollten für den Präsenzunterricht geöffnet sein. Außerschulische Aktivitäten, wie z. B. Sport, sollten wieder aufgenommen werden. Junge Erwachsene mit geringem Risiko sollten normal und nicht von zu Hause aus arbeiten. Restaurants und andere Geschäfte sollten öffnen können. Kunst, Musik, Sport und andere kulturelle Aktivitäten sollten wieder aufgenommen werden. Menschen, die stärker gefährdet sind, können teilnehmen, wenn sie dies wünschen, während die Gesellschaft als Ganzes den Schutz genießt, der den Schwachen durch diejenigen gewährt wird, die Herdenimmunität aufgebaut haben. 
Am 4. Oktober 2020 wurde diese Erklärung in Great Barrington, USA, verfasst und unterzeichnet von:

Dr. Martin Kulldorff, professor of medicine at Harvard University, a biostatistician, and epidemiologist with expertise in detecting and monitoring of infectious disease outbreaks and vaccine safety evaluations.

Dr. Sunetra Gupta, professor at Oxford University, an epidemiologist with expertise in immunology, vaccine development, and mathematical modeling of infectious diseases.

Dr. Jay Bhattacharya, professor at Stanford University Medical School, a physician, epidemiologist, health economist, and public health policy expert focusing on infectious diseases and vulnerable populations.

Zur Original-Erklärung und Unteschriftmöglichkeit:

https://gbdeclaration.org

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Selbst nachdem ich bemerke, dass ich mit vielem was ich lese übereinstimme werde ich dort nicht unterschreiben.

"Wir kommen politisch von links als auch von rechts......."

"Die Arbeiterklasse und die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft werden...

Selbst nachdem ich bemerke, dass ich mit vielem was ich lese übereinstimme werde ich dort nicht unterschreiben.

"Wir kommen politisch von links als auch von rechts......."

"Die Arbeiterklasse und die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft werden dabei am schlimmsten betroffen sein".

Dieses Vereinnahmen halte ich für brandgefährlich und macht eine echte Linke kampfunfähig wenn sie da mitgeht.

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Ulrike Spurgat
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Eine „Vereinnahmung“ kann ich nicht Feststellen.

Uli Gellermann
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Diese Erklärung wurde schon auf den Nachdenkseiten veröffentlicht. Für mich ist sie nicht fortschrittlich, sondern heimtückisch, was die älteren Menschen angeht.
Die Erklärung übt keinerlei Kritik an der Corona-Pandemie als solcher, auch nicht...

Diese Erklärung wurde schon auf den Nachdenkseiten veröffentlicht. Für mich ist sie nicht fortschrittlich, sondern heimtückisch, was die älteren Menschen angeht.
Die Erklärung übt keinerlei Kritik an der Corona-Pandemie als solcher, auch nicht an den fragwürdigen
PCR-Tests, sondern schlägt nur anders geartete Maßnahmen vor. Diese zielen genau auf die ältere
Generation, die noch zu Hause wohnen, d.h. autonom und gesund sind, mit der Empfehlung, sie in Bausch
und Bogen wegzusperren - oder wie soll ich das mit dem nicht mehr selber Einkaufen gehen verstehen ?
Wegfahren wird man wohl dann auch nicht mehr dürfen. Für den goldenen Käfig werden dann 'unterstützende
Maßnahmen' angeboten. (Die Mitwirkung von John Hopkins wundert mich nicht.)
Den jüngeren Generationen seien ihre Freiheiten gegönnt, aber ich als älterer Mensch möchte meine auch behalten und selbst entscheiden, was ich unternehmen kann und was nicht und wie ich mich ggf. schütze.
Wer von den Älteren geht denn eigentlich in Klubs, Diskos oder zu sonstigen Parties ? Das ergibt sich doch von
selbst !
Ein gewisses Lebensrisiko hat man immer gehabt und wird es auch immer haben. Und das gilt nicht nur für Corona, sondern für alle anderen Krankheiten auch. Wer sich deswegen vom normalen Leben fernhalten und
zu Hause bleiben möchte, kann das gerne tun. Aber alle anderen auch noch dazu verpflichten, lediglich aufgrund ihres Alters, das geht zu weit !
Leider erinnert mich die Erklärung an das Szenario, welches Knuth Mellenthin vor einiger Zeit auf diesem Blog
beschrieben hat, und diese Gefahr besteht. Es wird viel zu viel vom "Schutz" der Älteren geredet, als ob wir das
nicht selber könnten !
In den Senioren- und Pflegeheimen ist Schutz von außen sicher notwendig, aber nicht bei den älteren Menschen, die gesund und aktiv sind.

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Sigrid Krings
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Die Erklärung richtet sich m. E. nicht gegen ältere Menschen.

Uli Gellermann
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Die Barrington Declaration leuchtet mir als Laien ein. Bin deshalb ungefaehr an knapp 240tausendster Stelle mit meiner Unterschrift dazu gekommen.
Erstaunlich: selbst von der Hopkins Uni soll da jemand daran mitgewirkt haben. Wer weiss, ob es ihm...

Die Barrington Declaration leuchtet mir als Laien ein. Bin deshalb ungefaehr an knapp 240tausendster Stelle mit meiner Unterschrift dazu gekommen.
Erstaunlich: selbst von der Hopkins Uni soll da jemand daran mitgewirkt haben. Wer weiss, ob es ihm a la long die Karriere beenden wird, denn die Declaration stellt sich ja gegen die vermutbaren Intentionen von Gates, Soros, Turner mit Verschwoerungskumpanen.
Die DDR-Funktionaerin Merkel, das Chamelion Drosten und Banklehrling Spahn werden da vermutlich nicht auftauchen.
Wenn ja, liesse ich meine Unterschrift wieder loeschen. Mit welchen Aftermaden wie aus einem beruehmten Holzschnitt-Meisterwerk wuerde ich ungern in einer Unterschriftenliste mitgefuehrt werden wollen.

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H Mueller
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